HARRY im WEB

Highlight New Orleans

Spendenaufruf für den Wiederaufbau von New Orleans' Wohngebieten

Jeder kann helfen! Ganz einfach online über den unten stehenden Link:

das MAKE IT RIGHT PROJECT

Hier kann jeder, der eine Kreditkarte besitzt, Geldspenden an das MIR-Project richten.
Dieses Projekt steht unter der Firmherrschaft von Brad Pitt und hat zum Ziel, ein nach Katrina völlig überschwämmtes und komplett zerstörtes Wohngebiet mit 150 umweltfreundlichen und günstigen Häusern neu aufzubauen. Dafür konnten namhafte Architekten aus aller Welt, auch ein deutsches Team ist mit dabei, gewonnen werden.


August /September 2005

Der Hurricane Katrina steuert auf die US-amerikanische Golfküste zu. Die Meteorologen sagen vorher, dass der Wirbelsturm direkt bei New Orleans das Festland erreichen wird. Es wird mit der schwersten Naturkatastrophe innerhalb der USA seit vielen Jahren gerechnet.
Katrina weicht vom vorausgerechneten Kurts ab und erreicht das Festland etwas weiter östlich. Dennoch ist das Ausmass des Schadens für die unmittelbare Umgebung von New Orleans immens. Die östlich von New Orleans gelegenen Ansiedlungen trifft es sogar doppelt hart: Die Gewalt des Sturmes und der Flutwelle ist grösser als angenommen und deshalb waren auch die getroffenen Vorbereitungen dem Ausmass der Katastrophe nicht gerecht.

Auf dieser Seite wollte ich ursprünglich eigentlich allen Interessierten einen Eindruck von der atemberaubenden Südstaaten-Metropole New Orleans vermitteln. Aus gegebenem Anlass möchte ich eingänglich jedoch über die Katastrophe speziell in New Orleans eingehen.
New Orleans wurde also nicht wie vorausgesagt direkt von dem Wirbelsturm Katrina getroffen. Dennoch wurden weite Teile der Stadt überflutet. Das historisch bedeutsame French Quarter schien die Auswirkungen des Wirbelsturmes verhältnismässig gut überstanden zu haben. Die ersten Meldungen der Nachrichtenagenturen liessen insgesamt auf weniger Schäden schliessen, als zunächst befürchtet war. Doch die eigentliche Katastrophe brach erst nach dem Abklingen des Unwetters über die Stadt herein: die Dämme sind an zwei Stellen gebrochen. Da New Orleans unterhalb des Meeresspiegels liegt, ist dies eine Hiobsbotschaft unermesslichen Ausmasses. Die Stadt läuft mit Wasser voll wie eine Badewanne ohne Abfluss. Wo in anderen Katastrophengebieten das Wasser mit sinkenden Pegeln wieder abläuft, bleibt New Orleans solange mit Wasser gefüllt, bis die unendlichen Wassermassen abgepumpt werden können. Da in grossen Teilen der Stadt der Strom ausgefallen ist und auch keine ausreichende Kapazität an Pumpen vorhanden ist, ist keine unmittelbare Rettung der Stadt in Aussicht.
New Orleans versinkt im Chaos. Der als Notunterkunft vorbereitete Super Dome wird vom Sturm stark beschädigt, die Klimaanlage fällt aus. Dieser Fakt scheint im ersten Moment vielleicht von vielen als lapidar angesehen werden. Wer aber schon mal den tiefen Süden der USA besucht hat, kann sich in etwa eine Vorstellung davon machen, welche unvorstellbaren Bedingungen sich in einem mit Menschen überfüllten Raum in diesem feuchtheissen Klima ergeben. Menschen, die den Sturm und die Flut überlebt haben sterben an Kreislaufzusammenbrüchen. Der Super Dome muss evakuiert werden.
Der Wasserpegel ist so hoch, dass in vielen Wohngebieten selbst die Dächer der Häuser unter Wasser liegen und somit ihren Bewohnern keine rettenden Inseln vor den Fluten bieten können.
Trinkwasser und Nahrungsmittel werden knapp, medizinische Versorgung ist nur eingeschränkt möglich, viele Einwohner sind komplett von der Aussenwelt und den Rettungskräften abgeschnitten.
In New Orleans regiert das Chaos: Plünderungen, Vergewaltigungen, Schüsse peitschen durch die Nacht. Die gesamte Stadt muss voraussichtlich für mehrere Monate evakuiert werden.

Ich habe die Berichterstattungen, besonders bezüglich New Orleans, von Anfang an aufmerksam verfolgt. Ich kann an dieser Stelle nicht zum Ausruck bringen, wie erschüttert, schockiert und traurig ich über diese Ereignisse bin. New Orleans war ein Stück Amerika, wie es im gesamten restlichen Staat nicht noch einmal zu finden ist. Diesen Teil von „meinem“ Amerika habe ich besonders ins Herz geschlossen.
So eine Kombination aus historischen und äusserst gut erhaltenen Gebäuden, die einem Europäer fast peinlich anmutende Freundlichkeit und Zuvorkommenheit der Einheimischen gegenüber Besuchern der Stadt, dem unvergleichlichen Kultur-Mix aus spanischen, französischen und afrikanischen Einflüssen, die hervorragende und fremdartig anmutende Gastronomie, die für Amerika untypische ungezwungene und freizügige Lebensart der Cajuns machen ein wahrscheinlich auf der ganzen Welt unvergleichbares Flair aus (auch wenn ich auf meiner Homepage nur über meine Reisen in die USA berichte, habe ich hauptsächlich aus beruflichen Gründen daneben auch schon viele andere Länder besucht und meine von daher, so eine Aussage treffen zu können).
Nun sind schon vereinzelt Stimmen zu vernehmen, die einen Wiederaufbau der Stadt in Frage stellen. Aus rein logischen Gründen mag es vielleicht wenig sinnvoll sein, an so exponierter Stelle unterhalb des Meeresspiegels eine Stadt neu aufzubauen. Im Allgemeinen bin auch ich ein sehr pragmatischer und rein logisch denkender Mensch. Aber ich möchte mal hören, wie so eine Entscheidung von völlig unbetroffenen Menschen denjenigen vermittelt werden soll, die in New Orleans ihre Heimat hatten. Ich selbst weigere mich einfach einen Gedanken daran zu verschwenden, dass „mein“ New Orleans in absehbarer Zeit nicht wieder in alter Pracht im Mississippi-Delta thronen sollte. Ich wünsche allen von der Katastrophe betroffenen Menschen, nicht nur in New Orleans, die nötige Kraft, den Mut und die grösstmögliche Unterstützung und Hilfe um ihre Städte wieder auferstehen zu lassen. Speziell für die Bewohner von New Orleans hoffe ich, obgleich eine Katastrophe solchen Ausmasses sicherlich immer in den Hinterköpfen bleibt, dass sie auch ihre alte Lebensfreude wieder erlangen und ihre Stadt weiterhin zurecht den Titel „the Big Easy“ (der grosse Leichtsinn) tragen kann. Ich wünsche mir, dass auf den Fassaden der neu errichteten Gebäuden wieder selbstbewusst die Banner prangen, die ich schon bei meinem ersten Besuch ich der Stadt gelesen habe:

"LOUISIANA - PROUD TO CALL IT HOME!"



NEW ORLEANS / LOUISIANA

New Orleans ist DIE Metropole im tiefen Süden der USA. Mit knapp 600ooo Einwohnern ist sie die grösste Stadt im Staate Louisiana, benannt nach dem ehemaligen französichen König Louis XIV. Die Stadt ist einer der wenigen Orte Amerikas die der Bezeichnung "Schmelztiegel" auch tatsächlich gerecht wird.
Ursprünglich wurde die Gegend um New Orleans von Franzosen kollonialisiert die dann auch die ersten Schwarzafrikaner als Sklaven einführten. Auch viele Spanier und Deutsche kamen nach New Orleans. Obwohl Mischehen zwischen Schwarzen und Weissen offiziell verboten waren, war dies in NO nichts ungewöhnliches. Die Sprache war französisch und auch heute noch sind (jedenfalls in der Altstadt, dem sogenannten French Quarter) die Strassenschilder zweisprachig. Die aus den Einwanderern hervorgegangenen Nachkömlinge, genannt die Creolen, die bereits in New Orleans selbst geboren waren, lebten eine eigene Kultur die hauptsächlich von französichen und afrikanischen Einflüssen bestimmt war und auch heute zum grossen Teil noch ist. Im Lousiana Purchase wurde der Staat an die Vereinigten Staaten verkauft und New Orleans war somit amerikanisch. Dies rief in der Stadt nicht allzu grossen Enthusiasmus hervor, da der lockere ökonomische und moralische Lebensstil der Creolen nicht gerade mit dem prüden Rest Amerikas harmonierte. Aus diesem Grund war auch der amerikanische Unabhängigkeitskrieg die längste Zeit ohne grosse Bedeutung für die Einwohner der Stadt. Als die Briten auf Jamaica eine Streitmacht errichteten, die den tiefen Süden der jungen Vereinigten Staaten unterwerfen sollte, machte sich General Andrew Jackson auf nach Louisiana. Doch die Unterstützung der örtlichen Bewohner wurde ihm weiterhin verwehrt, so dass er sich mit dem Piraten Jean Lafitte zusammentat und ihm im Gegenzug für die Unterstützung der amerikanischen Truppen Amnestie gewährte. Jackson sorgte auch für Aufruhr unter der weissen Bevölkerung, als er Batallione von freien afroamerikanischen Soldaten aufstellte. Es kam nur zu einer Schlacht in New Orleans unweit vom heutigen Stadkern. Die Amerikaner giengen als klare Sieger vom Feld. Trotzdem sind die nur 13 Opfer auf amerikanischer und ca. 300 Opfer auf britischer Seite einen sinnlosen Tod gestorben, da der Krieg zum Zeitpunkt der Schlacht bereits beendet war. Es dauerte damals etwas länger, bis sich die Nachrichten aus dem Rest des Landes bis in den tiefsten Süden verbreitet hatten.

Nach dem Krieg siedelten sich viele Amerikaner in der Stadt an und der Einfluss der Creolen begann zu bröckeln. Die Stadt am Mississippi Delta wurde zu einer wichtigen Handelsstation und zu einer der reichsten Städte überhaupt.

Vor dem bevorstehenden Bürgerkrieg waren die Einwohner der Stadt darüber gespalten, ob sie der Union treu bleiben sollten oder sich der Konföderation der Südstaaten anschliessen sollten, da viele der Meinung waren die Stadt sei wirtschaftlich vom Norden abhängig. Der Zuspruch zur Konföderation überwog dann doch, allerdings war New Orleans die erste Stadt der Südstaaten, die von den Nordstaatlern eingenommen wurde und auch bis zum Ende des Krieges nicht mehr zurückerobert werden konnte.
New Orleans erlangte wieder industrielle Bedeutung, zunächst als Baumwoll-Hauptstadt, Anfang der neunziger Jahre dann als Erdöl-Metropole. Zahlreiche Rassenunruhen liesen die Stadt allerdings nicht zur Ruhe kommen und die Ölvorräte waren schon nach kurzer Zeit ausgebeuted, so dass die Stadt wirtschaftlich bald wieder am Boden war.
1978 wählte New Orleans ihren ersten afroamerikansichen Bürgermeister, einen Demokraten, und damit war ein politischer Umbruch im Gange. Die Stadt richtete sich in ihrer schweren ökonomischen Lage auf den Tourismus aus und die Altstadt wurde revitalisiert. New Orleans ist auch heute noch grösstenteils eine eher arme Stadt, doch das Wiederauferleben des French Quarters machte sie zu einer der grössten Touristenmagneten innerhalb der USA und in diesem Zuge konnte auch die Kriminalität stark gesenkt werden.

So ist das French Quarter, auf französisch Vieux Carré genannt, heute wohl die sicherste Gegend in der ganzen Stadt. Ganz im Stile des Easy Living der Creolischen Vorfahren ist NO eine Stadt die, noch stärker als Las Vegas, mit dem ansonsten sehr prüden Amerika nichts gemein hat. So finden sich sogar in der Bourbon Street, der Hauptschlagader des nächtlichen Party-Viertels neben den besten Hotels der Stadt und vielen teilweise hochkarätigen Cocktailbars und Nightclubs auch solche Etablissements, die sich der erotischen Unterhaltung zugeschrieben haben. In dieser Stadt aber gehören diese ganz selbstverständlich genauso zum Nightlife wie andere Einrichtungen des Zeitvertreibs. Man muss sich als Tourist demnach überhaupt keine Sorgen darüber machen, dass man im French Quarter in erster Linie auf zweifelhafte Klientel treffen könnte wie das in anderen Rotlicht-Vierteln anderer Orte vielleicht zutreffen mag.

Die Bourbon Street ist abends und die ganze Nacht über für den Durchgangsverkehr gesperrt und jeden Tag der Woche wälzen sich partyfreudige Menschenmassen die Strasse hinunter. Von Donnerstag bis Sonntag started das Treiben oft schon am Nachmittag. Wer in einem Hotel im Quarter seine Bleibe gefunden hat, braucht dann nicht damit zu rechnen, vor den frühen Morgenstunden einen geruhsamen Schlaf zu finden. Dennoch möchte ich allen Besuchern der Stadt ans Herz legen, nicht nur auf den Geldbeutel zu achten sondern unbedingt ein (vergleichsweise teureres) Hotel in der Innenstadt zu wählen. Dieses nächtliche Treiben ist eben genau dass, was einen grossen Teil des besonderen Flairs dieser Stadt ausmacht. Wer dies nicht miterlebt, war nich in New Orleans. Ausserdem kann man nur so das reichhaltige Angebot an den verschiedensten alkoholischen Cocktail-Kreationen wahrnehmen und dann im Morgengrauen sich zu Fuss auf den Weg ins Hotel machen.
Es gibt nichts schöneres, als am späten Morgen danach dann ein entspanntes Frühstück unter freiem Himmel im Courtyard (Innenhof) des Hotels zu geniessen. Das leise Rieseln des Springbrunnens holt einen sanft wieder herunter und das Südstaaten-Frühstück verhilft einem wieder auf die Beine.

Aber auch am Tage ist das Quarter der beste Ausgangspunkt für alle Unternehmungen in der Stadt. Die im französischen Baustil errichteten alten Gebäude, mit ihren typischen von Blumen behangenen schmiedeeisernen Balkongeländern, sind eine echte Augenweide. Auch der Garden District bietet architektonische Reize.

Ein weiteres Must See sind die Cemeteries (Friedhöfe) von New Orleans. Da die Stadt mitten in den Sumpf gebaut wurde, können die Toten nicht begraben werden, sie würden unweigerlich wieder ans Tageslicht gebracht. Deshalb werden die Leichname oberirdisch in gemauerten Mausoleen bestatted. Die St. Louis Cemetery No. 1 ist der älteste Freidhof der Stadt und nahe dem French Quarter gelegen. In ihm ruht die ehem. Voodoo-Queen Marie Laveau und deren Grab wird noch heute von vielen Anhängern dieser Religion (und anderen Neugierigen) besucht.

Zur Mittagszeit, wenn es am heissesten ist, empfiehlt sich ein Besuch des Mississippi Ufers. Dort weht vom Fluss her in der Regel eine wohltuende Brise in der es sich besser aushalten lässt. An der Promenade, dem Moonwalk, finden sich auch viele Bänke und Bäume in deren Schatten man den zahlreichen Saxophonisten bei ihren Blues, Jazz und R&B Darbietungen lauschen kann. Ein kleines Trinkgeld ist immer willkommen.

Dort legen auch die letzten beiden verbliebenen "echten" Mississippi Dampfer zu Rundfahrten ab, die noch mit einem Schaufelrad und eines der beiden, die Creole Queen, sogar noch tatsächlich mit Dampfkraft angetrieben werden. Eine Fahrt ist besonders am Abend zu empfehlen, wenn ein kreolisches Menü und eine Kapelle mit zum Programm gehören. Bei Dunkelheit ist die Aussicht auf die beleuchtete Stadt auch noch eindrucksvoller als am Tage.

Am einen Ende des Moonwalk befindet sich Jax Brewery, eine kleine Brauerei die es vermag, für amerikanische Verhältnisse recht stattliches Bier zu produzieren. Im selben Gebäude finden sich auch Restaurants und einige Shops, in erster Linie werden T-Shirts und Souveniers feil geboten. Am anderen Ende des Moonwalk befindet sich das Riverwalk Einkaufszentrum mit vielen Geschäften und Boutiquen.
Ein anderer Platz zum Shoppen ist die Canal Street, eine breite Geschäftsstrasse die das Ende des French Quarters darstellt und selbiges mit Downtown verbindet.
New Orleans bieted auch zahlreiche kulinarische Genüsse, auch wenn dies für den unbedarften Amerika-Urlauber im ersten Moment nicht ganz glaubhaft klingen mag. Gilt doch die amerikanische Küche nicht gerade als besonders berühmt und viele sind immer noch der Meinung ausser Hamburger und Pommes wird dort nichts angeboten. Obgleich diese Verallgemeinerung auch für die Vereinigten Staaten im Ganzen nicht korrekt ist (siehe auch meinen anderen Hinweis dazu auf dieser Webseite) trifft dies insbesondere auf die Südstaaten und dabei allen voran auf New Orleans in keinster Weise zu. Die Creol sowie die Cajun Kitchen, die Einflüsse französicher und afrikanischer Esskultur mit heimischen Gegebenheiten verbindet ist vorallem für Liebhaber von schmackhaftem und würzigem Essen ein absoluter Genuss. An dieser Stelle sind vor allem die für New Orleans typischen Gerichte Gumbo und Jambalaya zu erwähnen. Das "erste" Lokal für diese Art von Speisen ist der Gumbo Shop im French Quarter. Hier empfiehlt es sich unbedingt zu reservieren, die besten Plätze sind selbstverständlich in dem winzigen Cuortyard, wo man unter freiem Himmel speisen kann.

Was man in unmittelbarer Umgebung von New Orleans auf keinen Fall missen sollte, ist eine Swamp Tour. Meine Empfehlung: Dr. Wagner's Swamp Tour am Snake River, ca. eine Autostunde von NO richtung Osten an der Grenze zu Mississippi. Schon allein die dichten Mangrovenwälder und die abgeschiedene Stille sind ein Erlebnis. Mit wenig Glück bekommt man auch Alligatoren, Schlangen, Schildkröten und jede Menge grosser Vögel zu sehen. Man fährt in kleinen Booten zu mehreren stillen Seitenarmen des Snake River, während der Passagen auf dem Fluss selbst wird dann auch mal Gas gegeben, so dass der Fahrtwind eine willkommende Erleichterung bei dem schwülwarmen Klima bedeuted.


In New Orleans selbst kann man nirgends baden, dafür lohnt sich ein Ausflug ins benachbarte Mississippi nach Gulfport oder auch bis nach Biloxi. Die Strände dort sind der Wahnsinn.
Wer nicht so weit fahren möchte, kann auch am Nordufer des Lake Ponchatrain baden. Schon allein die Fahrt dorthin über den Ponchatrain Causeway ist ein Erlebnis! Ich bin jedenfalls noch nie zuvor eine halbe Stunde lang über eine Brücke gefahren. Damit die Schiffe unter dem Causeway passieren können ist dieser an zwei Stellen um viele Meter erhöht, so dass es auf der Brücke auch mal steil bergauf und wieder bergab geht. Auf der Rückfahrt hat man vom "Gipfel" eine tolle Aussicht auf die Stadt. Bei Mandeville gibt es den Fontainebleau State Park mit Swimming Pool, (künstlichem) Sandstrand, viel Natur mit Wanderwegen und Picknickplätzen. Mandeville selbst ist eine nette kleine Stadt mit einigen sehr guten Restaurants. Zum Essen empfehle ich dennoch eine kurze Weiterfahrt Richtung Norden nach Abita Springs. Dort befindet sich eine im gesamten Süden sehr bekannte kleine Brauerei, die auch besichtigt werden kann. Im Abita Springs Brew Pub kann man dann das wirklich gute Bier und Cajun-Hausmannskost im Vorgarten oder bei grosser Hitze auch im Lokal geniessen.

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